Impingementsyndrom

Das Impingement Syndrom der Schulter bildet ein besonders häufig auftretendes Leiden der Schulter. Im Normalfall ist massenhaft Platz unter dem Schulterblatt, dass die Sehnen ohne Probleme bis unter das Schulterdach rutschen können. Wird der Arm gehoben, kommt es zu einer kleinen Reibung oder Einklemmung der Sehnen sowie des Schleimbeutels. Dieses Einklemmen und Reiben benennt man auch als Impingement einer Schulter. Gewissermaßen betrifft das Impingementsyndrom folglich eine Schulter jedes Menschen. Durchaus alltägliche Aktivitäten, die ein Hochheben eines Armes über das Schulterniveau fordern, führen zu einem schwachen Schulterimpingement. Anhaltende Beschwerden bereitet dies gewöhnlicherweise allerdings nicht. Zyklische Aktivitäten der Schulter und stetiges überkopfarbeiten können dagegen Schäden an der Rotatorenmanschette hervorrufen und das Impingement der Schulter zur Last machen. Beim Hochziehen des Arms wird der Oberarmkopf gegen die Schulterblattunterkante gedrückt. Belastung am Schleimbeutel können zu Irritationen und Schwellungen führen. Wenn andere Veränderungen den Raum zwischen dem Rotatorenmanschette und des Schulterblattes reduzieren, ist es denkbar, dass sich das Impingementsyndrom der Schulter verschlechtert.
Unter anderem können Knochensporne dazu führen, dass das Gebiet unter dem Schulterblatt kleiner wird. Prinzipiell erscheinen diese Knochensporne durch den Verschleiß des Gelenkes zwischen Schulterblatt und Schlüsselbein. Bei ausgewählten Menschen ist dieser Zwischenraum durch eine Schulterblattdeformation ohnehin außergewöhnlich eng und Impingementsyndrom Schmerzen sind die Regel.
In der Frühphase verursacht das Impingementsyndrom der Schulter generelle Schmerzen der Schulter. Außerdem können bei einem Schulterimpingement Schmerz provoziert werden, sobald der Arm seitwärts oder nach vorn gehoben wird. Impingmentsyndrom Betroffene klagen mehrheitlich ebenso über Schlafstörungen im Zuge der Schmerzen der Schulter, insbesondere wenn sie sich im Schlaf auf die leidende Schulter rollen. Kennzeichnend für das Impingementsyndrom der Schulter ist ein stechender Schmerz beim Versuch in die Gesäßtasche zu greifen.
Im Verlauf der des Leidens kann das Schultergelenk stärker versteifen. Vereinzelt kommt es bei einem Impingementsyndrom der Schulter auch zu einem auffälligen Schnappen, wenn der Arm herunter genommen wird. Eine besondere Schwäche der Armmuskulatur und eine Unfähigkeit den Arm anheben zu können auf einen Riss der Rotatorenmanschette hinweisen.Was passiert, sobald ein Impingement Syndrom nicht therapiert wird, kann nicht vorhergesagt werden. Die Schmerzen beim Impingementsyndrom vermögen es womöglich sogar von alleine auftreten. Das passiert insbesondere dann, wenn die Schmerzen durch unkonventionelle Tätigkeiten, Stürze auf die Schulter oder aber einen Schlag auf die Schulter hervorgerufen wurden.
Für den Fall, dass die Schmerzen beim Impingementsyndrom der Schulter ohne bestimmte Auslöser erscheinen, verschwinden die Symptome mehrheitlich in keinster Weise von alleine oder kehren bald zurück. Je länger und häufiger Beschwerden eintreten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Sehnenschädigung.

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